Jetzt neu in Frankfurt Main Parkett: Welcher Parkettboden passt zu mir?

Hundehaare, Kindergetrampel, Straßendreck und Absätze – ein Fußboden muss einiges wegstecken. Das hat Einfluss auf die Wahl des passenden Bodenbelags. Auf Schritt und Tritt eine gute Lösung ist Parkett. Der robuste Holzboden hat sich als nachhaltiger Klassiker mit Charakter bewiesen. Von elegant bis rustikal besticht Parkett mit anspruchsvollen wie vielseitigen Oberflächen, die je nach Holzart in Farbe und Musterung variieren. Auch der Aufbau dieser hochwertigen Echtholzböden – Parkett kann sowohl massiv als auch in der Mehrschicht-Variante geliefert werden – und die Verlegeart bestimmen Stil und Design maßgeblich mit. Eines jedoch ist allen Echtholzböden gemein: Ihre natürliche und warme Ausstrahlung. 

Parkett überzeugt auf allen Ebenen

Holz ist ein Baustoff, der gute Pflege mit hoher Lebensdauer belohnt. Nur einer von vielen Vorteilen, die für den Holzgrund sprechen. Auch ein wohngesundes Umfeld ist für die Mehrzahl von Eigentümern und Mietern ausschlaggebend bei der Gestaltung der eigenen vier Wände. Da Holz ein natürlicher und damit emissionsfreier Rohstoff ist, wird Parkett selbst höchsten Ansprüchen an Wohngesundheit und ökonomischer Verträglichkeit gerecht. Zudem ist Parkett hygienisch, leicht zu reinigen und fußwarm.

Mit anderen Worten: Parkett kennt viele gute Gründe. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Natürlich und nachhaltig
  • Robust und pflegeleicht
  • Feuchtigkeitsregulierend und wärmedämmend
  • Vielseitig und abwechslungsreich

Selbst Beschädigungen lassen sich im Zuge einer Renovierung durch das Abschleifen der Oberfläche gut regulieren. Doch Vorsicht: Die sogenannte Nutzschicht des Bodens muss mindestens 4 mm stark sein. Und die variiert je nach Art des Parketts.

Massivholzboden und Fertigparkett – der Unterschied liegt im Aufbau

Beim Parkettboden unterscheidet man zwischen Massivparkett und Fertigparkett. Die Nutzschicht, damit ist die obere Holzschicht gemeint, fällt bei der massiven Variante in der Regel stärker aus als beim Mehrschichtparkett, wie Fertigparkett auch genannt wird. Das hat den Vorteil der Renovierbarkeit, je nach tatsächlicher Nutzschichtstärke und Schaden kann der Boden mehrfach abgeschliffen werden. Auch ist Massivparkett robuster als die günstigere Alternative Fertigparkett. Gerade Hochkantlamellenparkett ist extrem belastbar, massiv sind daneben aber auch Mosaikparkett und Stabparkett.

Fertigparkett wiederum ist aus zwei bis drei Schichten unterschiedlicher Holzarten und Holzwerkstoffe aufgebaut. Während die Nutzschicht aus Vollholz besteht und damit, je nach Dicke, durchaus auch abgeschliffen werden kann, setzt sich die Unterkonstruktion beim zweischichtigen Aufbau aus formstabilen Holzfaserplatten (HDF) oder aus massiven Nadelholzstäbchen zusammen. In der dreischichtigen Ausführung wird die mittlere Lage durch ein Rückzugsfurnier ergänzt, das für zusätzliche Stabilität der einzelnen Holzdielen sorgt. Je nach Hersteller ist das Parkett auch mit integrierter Trittschalldämmung zu haben.

Oberflächenbehandlung von Parkett

Um Parkett wirkungsvoll und auf natürliche Weise zu schützen, werden die Oberflächen des Holzbodens entweder lackiert, versiegelt oder geölt. Im letzten Fall zieht das Öl tief in die Poren des Holzes ein, was dessen ausdrucksstarke Schönheit noch einmal betont und gleichzeitig ein natürliches Wohnklima fördert. Eine Versiegelung wiederum bildet einen feinen Schutzfilm, der den Massivholzboden widerstandsfähig und kratzfest macht, zugleich aber auch vor starker Verschmutzung schützt.

Parkett einfach verlegt

In der Regel kann Parkett schwimmend verlegt werden. Dafür sorgt die clevere Klick-Mechanik, die sich längst etabliert hat. Davon abgesehen können Holzdielen auch vernagelt werden. Eine aufwändigere Variante, die auf jeden Fall vom Profi durchgeführt werden muss! Das gilt auch für eine vollflächige Verklebung des Parkettbodens, die sich für eine Verlegung auf Fußbodenheizungen empfiehlt.

Übrigens: Wer auf die einzigartige Optik und Haptik von Parkett nicht verzichten möchte, bei der Bodengestaltung jedoch aufs Geld achten muss, ist mit Fertigparkett sehr gut beraten. Einfach und schnell verlegt, ist Fertigparkett wie auch Massivparkett dank seiner natürlichen Oberfläche ideal für die Gestaltung von Wohn- und Schlafbereichen. Feuchtebelastete Räume wiederum sind mit Bodenbelägen in Holzoptik wie Laminat, Vinyl oder Fliesen optimal ausgestattet.  

Natürlich kann Parkett auch noch ganz klassisch und kunstvoll verlegt werden. Je nach Verlegemuster entsteht so ein immer neuer Look. Zu den typischen Verlegemustern von Parkettböden zählen:

  • Regelmäßiger Verband oder Schiffsboden
  • Unregelmäßiger Schiffsboden-Verband
  • Fischgrätmuster
  • Französisches Fischgrät
  • Englischer und Altdeutscher Verband
  • Flechtboden
  • Parallel-Verband
  • Würfel-Muster

Auch Farbe, Design und Holzart bestimmen den Stil von Parkett

Das Verlegemuster ist eine ideale Gestaltungsmöglichkeit. So kann Parkett mal rustikal, mal edel wirken oder aber industriellen Charme verbreiten. Allerdings sind nicht alle Muster für alle Räume gleichermaßen geeignet. Das Fischgrät-Muster beispielsweise kommt vor allem in großen und hohen Räumen zur vollen Entfaltung, in kleinen und engen Räumen kann es grob und erdrückend wirken. Diese wiederum profitieren von einer optischen Vergrößerung, wenn das Parkett im Schiffsboden-Muster verlegt wird. 

Ein weiteres Gestaltungsdetail ist die Nutzschicht beziehungsweise die Holzart. Sie bestimmt Farbe und Maserung des Parkettbodens. Je ruhiger beides ausfällt, desto harmonischer und schlichter wirkt der Boden. Eine rustikale Optik wiederum geht auf eine starke Maserung und eher dunkle Holzsorten zurück. Allein die Eiche bietet eine vielseitige Palette, helle Eiche setzt ein ganz anderes Statement als beispielsweise Räuchereiche. Wer eine moderne wie zeitlose und ruhige Optik wünscht, sollte zu hellen und nur minimal gemaserten Hölzern greifen. Darf es etwas gröber sein, sind rotstichige oder dunkle Farben und ausgeprägte Maserungen das Richtige.

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