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Auf Vielfalt gebaut

Fliesen haben ihr auf die reine Funktion reduziertes Dasein längst hinter sich gelassen und sind, Innen wie Außen, ein Garant für moderne Ästhetik. Gerade im Außenbereich – auf Terrassen und Balkonen – sind Keramik-Fliesen eine zeitgemäße und vor allem robuste Alternative zu klassischen Holzdielen und Holzfliesen. Fliese für Fliese und Platte für Platte bietet das universell einsatzbare Material zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten und hat, was Pflege und Werterhaltung betrifft, die Nase vorn: im Vergleich zu (unbehandeltem) Holz glänzt das variantenreiche Steinzeug nämlich über Jahrzehnte durch Beständigkeit in puncto Optik UND Funktion. Die einzige Frage, die bei der Außenplanung bleibt: Terrassenfliese oder Terrassenplatte? Zum Glück sind beide Produktvarianten bestens für ihren Einsatz unter freiem Himmel gerüstet – am Ende entscheidet allein der persönliche Geschmack. Und um den zu treffen, gibt es Fliesen und Platten in unterschiedlichsten Designs, Farben, Größen und Oberflächen. Damit kann ein individueller Keramikbelag alles, bis auf Langeweile.

Terrassenfliesen und Terrassenplatten im Außenbereich

Terrassenfliesen und Terrassenplatten spielen für den nach draußen verlängerten Wohnraum eine wichtige Rolle: Sie sind pflegeleicht, langlebig und frostsicher. Neben speziellen Platten für die Anwendung im Freien können übrigens auch Fliesen eingesetzt werden, die vielleicht schon in der Wohnung verlegt sind. So lässt sich die Innengestaltung nahtlos auf den Außenbereich übertragen – mit harmonischem Effekt. Die Funktion ist dabei allerdings ebenso entscheidend wie der Look.


Terrassenplatten: Funktion und Form gehen Hand in Hand

  • Maximale Gestaltungsfreiheit durch unterschiedliche Oberflächen in Holz-, Beton- oder Natursteinoptik
  • Einfache Verlegung dank hohem Eigengewicht: Terrassenplatten können lose auf Kies, Split oder Stelzlagern verlegt werden, Terrassenfliesen
  • Frostbeständig, pflegeleicht, rutschhemmend, witterungsbeständig und farbecht (auch bei Sonneneinstrahlung)


Terrassenfliesen: Auf die Verarbeitung kommt es an

Fliesen weisen, was ihre Funktion und optische Varianz betrifft, ähnliche Vorteile auf wie Terrassenplatten. Im Unterschied zur Terrassenplatte sind bei der Verarbeitung im Außenbereich – beispielsweise aufgrund des geringeren Gewichtes – jedoch einige Punkte zu berücksichtigen:

Fliesen müssen

  • auf einem frostsicheren, tragfähigen und abgedichteten Untergrund ruhen, z.B. Betonplatten
  • mit einem zweiprozentigen Gefälle verlegt werden. Bietet der Untergrund selbst kein Gefälle, kommt ein Estrich zum Einsatz

 

Rutschsicherheit heißt Sicherheit

Regen, Schnee oder Blumenwasser bringen ganz spezifische Anforderungen für einen sicheren Tritt im Außenbereich mit, weshalb die Abriebgruppen, das Wasseraufnahmevermögen und die Rutschhemmung beim Kauf der passenden Wunschfliese berücksichtigt werden sollten. Auch wenn die Unfallversicherer rutschhemmende Fliesen bislang nur für gewerbliche oder öffentlich genutzte Bereiche vorschreiben, lassen sich die Anforderungen problemlos auf den privaten Raum übertragen. Das gibt nicht nur eine gutes Gefühl, sondern tatsächlich Sicherheit. Und die will schließlich niemand aufs Spiel setzen, erst Recht nicht, wenn Kinder draußen spielen.


Schritt für Schritt auf die richtige Fliese für den Außenbereich setzen: 

  • Abriebgruppe IV oder V
  • Wasseraufnahmevermögen Ia oder Ib
  • Rutschhemmung Klasse R10, R11 oder R12

 

 

Bildquelle:
Terralis: Comso, Gaia, Helio
Ragno: Rewind
Agrob Buchtal: Twin

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Saint-Gobain Building Distribution
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